H

Habitus
Aussehen, Erscheinungsbild, Konstitution

HĂ€matokrit
HĂ€matokrit bezeichnet den Anteil der zellulĂ€ren Bestandteile am Volumen des Blutes. Er beschreibt die FließfĂ€higkeit des Blutes und wird in Prozent angegeben. Der Normwert liegt bei MĂ€nnern bei rund 46% und bei Frauen bei etwa 41%. Steigt der HĂ€matokrit wird das Blut zĂ€hflĂŒssiger und fließt langsamer. Dadurch erhöht sich das Risiko fĂŒr die Entwicklung von Thrombosen (Blutgerinnseln). Die roten Blutkörperchen machen mehr als 95% des HĂ€matokrits aus. Weiße Blutzellen und BlutplĂ€ttchen haben nur einen geringen Anteil am HĂ€matokrit.

HĂ€moglobin
HĂ€moglobin ist ein eisenhaltiger Proteinkomplex der sich in den roten Blutkörperchen (Erythrocyten) befindet und wichtig fĂŒr den Sauerstofftransport ist. ZusĂ€tzlich verleiht er dem Blut die rote Farbe.

HirnanhangdrĂŒse
Die HirnanhangdrĂŒse (Hypophyse) ist eine circa erbsengroße DrĂŒse an der Unterseite des Gehirns, die durch die AusschĂŒttung verschiedener Hormone an der Steuerung verschiedener Körperfunktionen beteiligt ist. Die aus der Hypophyse ausgeschĂŒtteten Hormone wiederum regen nachgeschaltete DrĂŒsen (z. B. SchilddrĂŒse oder Nebenniere) zur eigenstĂ€ndigen Hormonproduktion an.

Hodenbiopsie
Gewebeentnahme aus dem Hoden unter Narkose

Hodenprothese
Als Hodenprothese wird ein Hodenimplantat aus Kunststoff bezeichnet.

Humangenetik
Die Humangenetik ist die medizinische Fachrichtung, die sich mit angeborenen bzw. erblichen Erkrankungen beschÀftigt. Die Aufgaben eines humangenetischen Instituts umfassen z. B. die humangenetische Beratung sowie die vor- und nachgeburtliche genetische Analyse unterschiedlicher Erbkrankheiten.

Hypogonadismus
Unter Hypogonadismus bezeichnet man im Allgemeinen die Unterfunktion von KeimdrĂŒsen z. B. der Hoden. Je nachdem wo die Störung auftritt unterscheidet man zwischen einem primĂ€ren (Störung im Hoden oder im Eierstock), sekundĂ€ren (Störung auf Ebene der Hypophyse) und tertiĂ€ren Hypogonadismus (Störung auf Ebene des Hypothalamus).