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Adipositas
Adipositas bedeutet starkes oder krankhaftes Übergewicht. GemĂ€ĂŸ der Gesundheitsorganisation WHO wird von einer Adipositas gesprochen, wenn Menschen einen Körpermassenindex (BMI) von ĂŒber 30 kg/m2 haben. FĂŒr die Berechnung des BMI teilt man sein eigenes Körpergewicht durch die KörpergrĂ¶ĂŸe zum Quadrat (Gewicht/GrĂ¶ĂŸe2). Neben genetischen Faktoren spielen bei der Entstehung einer Adipositas eine ÜberernĂ€hrung und ein Bewegungsmangel eine große Rolle.

Amniozentese
Eine Amniozentese ist eine Fruchtwasseruntersuchung. Die Fruchtwasseruntersuchung ist eine Form der invasiven PrĂ€nataldiagnostik, die es ermöglicht, bei dem entstehenden Feten (ungeborenes Kind) eine genetische Erkrankung nachzuweisen oder auszuschließen. Durch eine Amniozentese können auch Trisomien und Monosomien nachgewiesen werden. Durch eine Nadel wird etwas Fruchtwasser entnommen, und aus diesem Fruchtwasser kann das Erbgut des ungeborenen Kindes isoliert und anschließend untersucht werden.

Anamnese
Die medizinische Vorgeschichte des Patienten. Dazu gehören alle bisherigen Erkrankungen und Operationen. Alkohol- und Zigarettenkonsum werden auch erfragt.

Androgene
Die mĂ€nnlichen Sexualhormone werden als „Androgene“ bezeichnet. Es gibt viele verschiedene Androgene, von denen das Testosteron das Wichtigste ist. Androgene spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der mĂ€nnlichen Geschlechtsmerkmale. Sie sind auch fĂŒr die Ausbildung der sekundĂ€ren Geschlechtsmerkmale wie z. B. den Bartwuchs, Körperbehaarung und Stimmbruch verantwortlich. Androgene werden in der Nebennierenrinde und im Hoden gebildet.

Andrologie
Die Andrologie ist ein Spezialgebiet der Medizin, das sich mit der Fortpflanzungsfunktion des Mannes und deren Störungen befasst. Somit widmet sich die Andrologie der Behandlung und Erforschung sÀmtlicher mÀnnerspezifischer Leiden (z. B. erektile Dysfunktion, Erkrankungen des Penis). Die Andrologie ist das mÀnnliche Korrelat der GynÀkologie.

Aneuploidie
Die Aneuploidie ist eine numerische Chromosomenaberration, bei der einzelne Chromosomen zusĂ€tzlich zum ĂŒblichen Chromosomensatz vorhanden sind oder fehlen. Das Klinefelter-Syndrom wird durch eine Aneuploidie der Geschlechtschromosomen verursacht.

Autosomen
Bezeichnung fĂŒr alle Chromosomen eines Chromosomensatzes mit Ausnahme der Geschlechtschromosomen. Ein ĂŒblicher Chromosomensatz hat 44 Autosomen plus 2 Geschlechtschromosomen. Die Geschlechtschromosomen bei der Frau sind ĂŒblicherweise XX und beim Mann XY.

Azoospermie
Eine Azoospermie beschreibt das Fehlen von Spermien im Ejakulat (Sperma).